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Adalbert Jablonski IT-Technologie- und ProzessberaterVerschiedene Stationen und Erfahrungen
      mit und für Menschen

 

"Wenn du es gerne machst, ist es mehr als nur ein Job!"

1979 - 1988
  Ausbilder und taktischer Führer bei der Bereitschaftspolizei des Landes Rheinland-Pfalz.
       

Erklärtes Ziel war es hier, die angehenden Polizeibeamten auf das, wie es im beamtendeutsch hieß, "polizeiliche Gegenüber" einzustellen, insbesondere darauf, polizeiliche Maßnahmen mit dem Gebot der Verhältnismäßigkeit und dem Einsatz des geringsten Mittels durchzusetzen. Aus Studien war bekannt, dass bei einem ausgewogenen Selbstvertrauen deutlich weniger Konflikte entstehen. In dieser Zeit habe ich auf mehr als 600 angehende Polizisten positiv einwirken können, da diese sozusagen "durch meine Hände" gingen. Dafür, dass ich diese Arbeit nur für 3 Jahre fest eingeplant hatte (quasi als Ersatz für den Wehrdienst), bin ich ziemlich lange geblieben.

Es war Zeit für eine Veränderung!


1988 - 1991
     

Im Rahmen meiner Einarbeitung in den Vertrieb im schlüsselfertigen Wohnungsbau war ich mit der Kalkulation von Häusern beauftragt. Ich entwickelte hier ein Kalkulationsprogramm, das unter Einsatz trigonometrischer Funktionen bei Eingabe ganz weniger Parameter das komplette Massengerüst des Hauses errechnete und die Kalkulationszeit pro Haus von mehr als einem Tag auf weniger als eine Stunde reduzierte. Die Programmgrundlage war Multiplan, sozusagen der Vorläufer von Excel (beides Marken von Microsoft).


1991 - 1996
     

Ich übernahm die Geschäftsführung eines Wohnungsbauunternehmens, arbeitete im Vertrieb eines bundesweit tätigen Fertighausunternehmens, absolvierte erfolgreich Seminare über die Erstellung von Wertgutachten bebauter und unbebauter Grundstücke, was mir sozusagen die Tür für dich nächste Tätigkeit öffnete. 


1996 - 1997
     

Ein Bildungsträger bildete drei Jahrgänge Kaufleute der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft aus. Meine Aufgabe bestand darin, die Teilnehmer zur Prüfungsreife zu führen, insbesondere die  Fächer Spezielle Betriebswirtschaftslehre, Makler- und Grundstücksrecht, Kaufmännisches Rechnen, Bewertung bebauter und unbebauter Grundstücke und Grund- und weiterführende Kenntnisse der Finanzierung zu schulen und zu begleiten.

 

Den Bogen zu meiner Leidenschaft, der EDV, schlug ich hier im Arbeitsthema "Erstellen eines Finanzierungsprogramms auf der Grundlage von MS-Excel", bei dem die Teilnehmer nicht nur MS-Excel als solches beherrschen lernten, sondern die Mechanismen der Finanzierung ganzheitlich verstanden.

In der finalen Version integrierte dieses Programm neben den verschieden rangigen Hypothekendarlehen automatisch die Einbeziehung öffentlicher Darlehen, die Bewertung von angemessenen Eigenleistungen und die steuerlichen Darstellung.

 

1997 - 1998

Ein Bekannter bot mir an, ein neu zu eröffnenden Sport-, Fitness- und Wellness-Center an den Start zu bringen. Spannend an diesem Projekt war, dass eine reine Bodyschmiede, ein reines Damenstudio und ein bis dahin konkurrierendes Fitnessstudio über eine Fusion, verbunden mit einem Umzug in das ehemalige Produktionsgebäude eines deutschen Edeldesigners der Bekleidungsindustrie, den regionalen Markt erobern sollten.

Hier kümmerte ich mich um die Hard- und Softwareberatung, die Planung des Netzwerkes (Topologie, Hardware und Infrastruktur), der Verkabelung und Installation und der Mitarbeiterschulung  in der Anwendung des Check-In- und Verwaltungsmoduls.

Gemeinsam mit den Geschäftsführern entwickelte ich Marketing-Strategien für PR-Maßnahmen und führte Personalschulungen im Bereich Motivation und Verkaufspsychologie durch. Innerhalb von 5 Monaten wurde der Mitgliederbestand um deutlich über 50 % von 600 auf knapp 1.000 Mitglieder gesteigert.

 

1998 - 2001


Ein neu gegründetes Unternehmen im schlüsselfertigen Wohnungsbau war auf mich aufmerksam geworden. Meine Aufgabe lag primär in der Vertriebsunterstützung, um den Investoren den erforderlichen Umsatz zu gewährleisten. Ich unterstützte den Aufbau der Vertriebsstruktur,  leitete die internen Schulungen für den Verkaufsaußendienst (Absatzförderung) und den -innendienst (Kommunikation und De-Eskalation).

 

2001 - 2002


Ein Unternehmen der Bürobranche hatte nach Umstellung auf eine neue Software keinen Zugriff auf die alten Kunden- und Maschinendaten mehr, es musste ständig zwischen dem alten und dem neuen Programm hin und her gewechselt  und die Daten umständlich hin- und herkopiert werden. 

Hier wurde ich mit der Aufgabe konfrontiert, Im- und Exportschnittstellen zu entwickeln und anzupassen, die Datenkonvertierung und die Übertragung in das Betriebssteuerungsprogramm zu beaufsichtigen.

Ich entwickelte ein Kalkulationsprogramm für den Außendienst und schulte die Anwender. Bei der Unternehmens-erweiterung und der Firmenverlegung wirkte ich bei der Planung der Infrastruktur mit, entwickelte die Lager- und Logistiksteuerung mit Schnittstelle für das Controlling.

 

2002


 Ein renommiertes Hausbauunternehmen im Hunsrück meldete Insolvenz an, mehr als 100 Mitarbeiter verloren dabei ihren Arbeitsplatz. Ein bundesweit tätiger Personaldienstleister war auf mich aufmerksam geworden und suchte meine Mitarbeit, weil meine Kenntnisse der Branche mir den nötigen "Stallgeruch" brachten.

Die von der Arbeitslosigkeit bedrohten Teilnehmer sollten für eine schnelle Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert werden. Neben den EDV-Schulungen ging es hier insbesondere um Motivation von Personen, die durch den unerwarteten Verlust ihres langjährigen Arbeitsplatzes jegliches Selbstvertrauen verloren hatten.

In Gruppen- und Einzelcoachings wurden die Teilnehmer auf ihre neue Situation eingestellt, profiled, mit den Gepflogenheiten des erfolgreichen Selbstmarketings vertraut gemacht und dann konsequent vor, während und nach Bewerbungen betreut. Wir Coaches knüpften Kontakte mit branchennahen Unternehmen, bauten soziale Netzwerke auf und sorgten, gegen die Einschätzung der Initiatoren und der örtlichen Agentur für Arbeit, für eine hohe Vermittlungsquote in einem absolut strukturschwachen Gebiet.

 

2002 - 2003


Ein Unternehmen der Büromaschinenbranche suchte neue Absatzwege. Hierzu wurde eine  Analyse-Abteilung (Absatzförderung) ins Leben gerufen. Meine Aufgabe bestand in der Entwicklung eines Kalkulationsmoduls, das den Außendienst in die Lage versetzte, bereits beim Kunden ein konkretes Angebot auf der Grundlage der Analysedaten zu erstellen, die Entwicklung einer Drucker-Datenbank mit sämtlichen Verschleißteilen und den aktuellen Preisen und die Schulung des Außendienstes.

Das Resultat war der Umbau des Unternehmens von einem Geräteverkäufer zu einem Alles-aus-einer-Hand-Unternehmen durch das Pay-per-Page-Verfahren.

 

2003 - 2004

 

Die bisher gemachten Erfahrungen zeigten mir auf, dass es in den Betrieben viele Computer-Anwender gibt, dass deren Kenntnisstand aber meist nur sehr rudimentär vorhanden war. Im Tagesgeschäft blieb die Weiter-Entwicklung sozusagen auf der Strecke.

In Zusammenarbeit mit der Bildungseinrichtung einer Kirche entwickelte und schulte ich  ein Spezialseminar für Sekretärinnen, das zwar als EDV-Seminar deklariert war, aber schwerpunktmäßig auf das Erkennen der Probleme und die  Auswahl des jeweils richtigen Werkzeugs ausgelegt war. Die Teilnehmerinnen entwickelten einen richtigen Spaß an der Findung der Lösungen und dem Einsatz von höchst effizienten aber bisher vernachlässigten Programmen bzw. Progammteilen.

Im Ergebnis konnten die Damen die jeweilige Aufgabe erforderlichen Datenstrukturen bilden und die gewonnenen Daten in die von den Unternehmen gewünschten Serienbriefe sinnvoll einbinden.

Die verbleibende Zeit nutzte ich weiterhin für Consulting-Aufgaben und die Erstellung von Webpräsenzen. Hierbei war mir besonders wichtig, dass die Website nicht isoliert betrachtet wurde, sondern eingebunden in den Gesamt-Prozess "Unternehmensauftritt im und über das Internet".

Die ganze Zeit über  arbeitete ich eng mit den Verantwortlichen der Betriebe zusammen, meine Tätigkeiten waren als Assistenz der Geschäftsleitung deklariert. Durch die Aufgabenstellungen  erhielt ich intensiven Einblick in die Problemstellungen der Unternehmen, durch die unterschiedlichen Branchen auch den "Blick weit über den Tellerrand hinaus ".

 

2005 - 2007

 

Dass ich breit aufgestellt bin und mich schnell in alle Bereiche der Wirtschaft eindenken kann und meine empathisch geprägten Erfahrungen waren wohl Gründe dafür, dass namhafte Unternehmen der  Industrie mir sehr gerne Einblick in ihren Betrieb gaben, um ihren Mitarbeitern im Rahmen einer Perspektivberatung Möglichkeiten des Arbeitsmarktes aufzuzeigen.

Aus Gründen des Mandantenschutzes möchte ich hier keine Firmen nennen, lassen Sie uns dies auf ein persönliches Gespräch verschieben.

Mein bundesweiter Einsatz führte mich zur Lebensmittel- und Süßwarenindustrie in Nordrhein-Westfalen, IT-Unternehmen im Bankenumfeld, die Automobilindustrie in Baden-Württemberg, einem outgesourctem Unternehmen der ehemaligen Bundesbahn in Bayern und zu Volkswagen nach Wolfsburg.

(die Wolfsburg AG erlaubte mir ausdrücklich, dass ich meine Tätigkeit als Interims-Personalmanager im Hause VW benennen darf)

Hier ging es, wie im Hunsrück auch, um Entlassene bzw. von der Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen auf eine geänderte Situation einzustellen.

Die Unternehmen der Automobilbranche beabsichtigten, sich von einer größeren Zahl aufgrund Tarifverträge zu dieser Zeit unkündbarer Mitarbeiter durch Aufhebungsvertrag mit Abfindung zu trennen. Diese Mitarbeiter zu beraten, sie auf eine geänderte Situation einzustellen und die Planung der neuen Karriere mit ihnen vorzunehmen, war wesentlicher Teil der Aufgabe.

 

2008 - 2015

 

Ich stieg für mehrere Bildungsträger in das vom Bundesministerium für Arbeit und soziales 2005 begründete Programm Perspektive 50plus ein.

Hier ging es in erster Linie um Schulung, Begleitung und Führung der Teilnehmer aus ihrer häufig stagnierenden Lebenssituation heraus hin zu der von ihnen gewünschten Lebensführung.

In Gesprächen mit den Arbeitgebern schuf ich das positive Umfeld, Langzeitarbeitslose nicht mehr als Lebensunfähige zu sehen und ihnen adäquate und trotzdem fair bezahlte Arbeitsplatze anzubieten.

In meiner Leitungsfunktion war ich darüber hinaus die Schnittstelle zu den eingebundenen staatlichen Institutionen.

Mittlerweile schaue ich zurück auf mehr als 1.400 Personen, die ich im Rahmen von Gruppen- und Einzelcoachings betreut, auf ihre neue Situation eingestellt und profiled habe. Zählt man hier noch die Polizisten im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung dazu, habe ich mittlerweile bei mehr als  2.000 Menschen in irgend einer Form an deren Entwicklung mitgewirkt.

Meine Verkaufserfahrung - nichts anderes ist bewerben, meine Kenntnisse um Gepflogenheiten in den Unternehmen und die Fähigkeit der Analytik erleichtern mir das Trainieren von realistischen Situationen als Vorbereitung auf das Bewerbungsverfahren. Die von mir bevorzugte Form des Bewerbungstrainings ist, in Abgrenzung zu den meisten Verfahren, sehr strategieorientiert.

Gerade die letzten Jahre im Umfeld der Teilnehmer aus dem Rechtskreis SGB II (Hartz IV-Empfänger) und regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen haben meine Kenntnisse im Sozialrecht auf ein sehr hohes Maß gebracht.

So entstand - und hier treffen sich Empathie und Logik - ein Computerprogramm, dass es den Anwendern erleichtert, in der Beratungspraxis schnell die finanzielle Situation der Teilnehmer zu erkennen und unverzüglich die Auswirkung durch verschiedene Formen der Arbeitsaufnahme zu demonstrieren.

Mit den Erkenntnissen aus diesem Programm und der Möglichkeit, Ergebnisse unmittelbar den Gesprächspartnern zu demonstrieren, gelang es mittlerweile mehreren Anwendern, überdurchschnittliche Vermittlungserfolge in einem an sich als schwierig eingeschätzten Klientel nachhaltig zu erzielen.

Dieses Programm wird aktuell unter dem Namen GBSim - GehaltsBerechnungs- und -Simulationsmodul vermarktet.

 

2015 - 2021

 

Sprachmittler für Behördendeutsch

In meiner Tätigkeit fiel mir auf, dass SGB II-Bescheide in einer Hochsprache formuliert sind, die nur Eingeweihte bzw. Juristen verstehen können. Die Auswirkungen dieser Bescheide treffen aber ganz normale Menschen, die der normalen deutschen Sprache nicht mächtig sind - selbst wenn sie in Deutschland geboren sind.

Diese nehmen Sanktionen und Geldkürzungen widerspruchslos in kauf, weil sie ein grenzenloses Vertrauen in das rechtmäßige Handeln des Staates und seiner Organe haben - dieses Vertrauen sollte nicht enttäuscht werden.

Für diese Menschen möchte ich mich stark machen - ihnen helfen, hier eine Art von Chancengleichheit zu erreichen. Ich unterstütze sie im Verstehen der Gesetze, der Bescheide und deren Auswirkungen auf ihr Leben. Ich helfe ihnen, ihre Gedanken so zielorientiert zu ordnen, dass sie ihre Interessen selbst vertreten können.

Sie verstehen staatliches Handeln und erkennen von selbst, wo ihnen ohne Grundlage Fehlverhalten vorgeworfen wird und können dies dann gestärkt klar stellen.

Dass fast alle von mir betreuten Personen sich finanziell verbessern, nehme ich gene in kauf.

 

Wer nach dem Roten Faden in meinem Leben sucht, muss bereit sein, die normalen Pfade zu verlassen:

Karriere, Wohlstand und öffentliche Anerkennung sind für mich tatsächlich ohne jede Bedeutung.

Arbeit muss Spaß machen!

Wenn Sie mit der gleichen Begeisterung Ihre Arbeit verrichten, mit der Sie auch Ihre Freizeit genießen, werden Sie über den viel gepriesene Begriff Work-Life-Balance entspannt lächeln: Wozu wollen Sie eine Balance, ein Gleichgewicht, zwischen sich widerstrebenden Kräften erzielen?

Es gibt nur ein Leben und Arbeit ist ein Teil davon.

 

Begeistern Sie mich von Ihrer Idee - vielleicht werde ich dann gerne mit Ihnen zusammen arbeiten.

...to be continued...

   
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